Rösterei: Passalacqua
Beim Betreten des Innenhofs der Passalacqua-Anlage erblickt man eine grüne Oase mit einer Magnolie und einem Rosengarten, der an der Mauer emporrankt. Aus den Schornsteinen strömt der Duft frisch gerösteten Kaffees und berauscht die Sinne mit einem Gefühl von purem Genuss. Alles begann im Jahr 1948, nach dem Krieg, in einer Zeit, in der die Nation orientierungslos war und große Armut herrschte. Um seine Familie zu ernähren, arbeitete Großvater Samuel als Handelsvertreter, während seine drei Söhne Biagio, Yor Armando und Emilio, jung und voller Tatendrang, mutig den Arbeitskräftemangel der Nachkriegszeit meisterten. Dann bot sich eine Gelegenheit: Sie kauften eine alte Maschine, die alle 20 Minuten 5 Kilogramm Kaffee rösten konnte, und gründeten ein neues Unternehmen.
